4% Gewinnsteigerung im OP durch Prozessoptimierung und Digitalisierung

Mit Prozessoptimierungsmaßnahmen hat Dr. med. T. Ramolla am Klinikum Stuttgart 3,4 % mehr OPs und eine Ergebnisverbesserung um 4 % erreicht - trotz Fachkräftemangel und bei gleichbleibender Versorgungsqualität. Standardisierung, Transparenz und Arbeitserleichterung mithilfe digitaler Lösungen leisteten für die Bewältigung der komplexen OP-Management-Aufgaben einen entscheidenden Beitrag.Torin-IMG13344_01_US - Torin-planning-image

Das Klinikum Stuttgart ist mit 2.200 Betten und etwa 7.000 Beschäftigten eines der größten Krankenhäuser in Deutschland und versorgt rund 90.000 stationäre und über 600.000 ambulante Patienten. Der OP-Bereich führt in 55 OP-Sälen etwa 53.000 Operationen durch – Tendenz steigend. Eine Analyse des Ressourceneinsatzes und der Prozesszeiten im Jahr 2017 hat eindeutige Ergebnisse geliefert: Saalkapazitäten und Personal waren nicht überall auf die tatsächlichen Bedarfe abgestimmt. Die OP-Planung war teilweise ineffizient und für einen nicht unerheblichen Teil der Prozessverzögerungen verantwortlich. Prozesszeiten waren wenig geplant, Personaleinsatzzeiten kaum aufeinander abgestimmt, Absprachen und Planänderungen erfolgten relativ ungeordnet. Besonders ungünstig wurde dadurch der morgendliche Beginn beeinflusst. Es kam zu einer unregelmäßigen Saal-Auslastung, unnötigen Wartezeiten, unterdurchschnittlichen Schnitt-Naht-Zeiten und zu langen Wechsel- und Naht-Schnitt-Zeiten. Geplante Eingriffe mussten am Tagesende entweder abgesetzt werden oder führten zu ungeplanten Überschreitungen der Regeldienstzeit. All diese Problemfelder können sowohl die Mitarbeiterzufriedenheit als auch die Versorgungsqualität beeinflussen und verschenktes ökonomisches Potenzial darstellen.

Durch verschiedene Optimierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel:

  • Durchführung einer strategischen Kapazitätsplanung
  • Bedarfsorientiertes Ressourcenmanagement
  • Genauere und verlässlichere OP-Planung mit Integration perioperativer Prozesszeiten sowie vor- und nachgelagerter Prozessschritte
  • Optimierung und Standardisierung von Workflows
  • Tiefenintegration an peripheren Schnittstellen
  • Transparenz und zeitnahes Reporting
  • Digitalisierung der Dokumentation
  • Implementierung von Standardisierungs-Konzepten

ist es Dr. Ramolla am Klinikum Stuttgart gelungen, Workflows effizienter zu gestalten und damit Zeit einzusparen und das Gesamtergebnis zu verbessern.

Ein wichtiges Erfolgskriterium war die OP-Management Software Torin von Getinge, über die die gesamte Planung und Koordination von Operationssälen, Patienten und Ressourcen digital und transparent erfolgt. Mithilfe von Torin ist es gelungen, den OP-Bereich genauer und verlässlicher zu planen und koordinieren, Ressourcen effizienter einzusetzen und Saal-Kapazitäten optimaler zu verteilen. Darüber hinaus hatten die Mitarbeitenden nun erstmalig einen Überblick über Planungszeiten und perioperative Prozesszeiten. Dies führte zu signifikant weniger Nachfragen und Telefonaten und ermöglichte durch eine insgesamt verbesserte Kommunikation ein ruhigeres Arbeiten im OP. Das Personal ist besser aufeinander abgestimmt und baut weniger Überstunden auf. Die Patienten profitieren von kürzeren Wartezeiten und Termintreue.

Möchten Sie mehr über die verschiedenen Optimierungsmaßnahmen am Klinikum Stuttgart erfahren?  Lesen Sie hier den ausführlichen Erfahrungsbericht von Dr. med. Thomas Ramolla.

Erfahren Sie hier mehr über digitales OP-Management zur Planung, Koordination und Optimierung der OP-Abteilung.